Cetologie, Gehirnphosphor, Bleistift, Codes und Striche

Für Michael Rohrwasser

Die neuzeitliche Geschichte der Kulturtechniken Europas lässt sich entlang der Bekämpfung der Pest sowie der Durchsetzung grundlegender technischer Errungenschaften (Indienstnahme der Elektrizität zur Verschaltung von Reihen, Zündung des Verbrennungsmotors) und logistischer Verfahrensweisen – Etablierung der Doppelten Buchführung, Einführung des bibliothekarischen Systems, Stratifizierung von Administration im System ›Aktenlauf‹ – schreiben. Die Anschlussfähigkeiten und kreativen Dynamiken dieser Fertigkeiten stehen je am Beginn von Handlungslinien, deren Enden nun im 21. Jahrhundert zum kaum noch aufzulösenden Knoten geschürzt sind, der sich als auf Dauer gestellte Krise einschließlich Unsicherheit und ›Kontrollverlustangst‹ darstellt: irgendwann kam es zu einer etwas irrlichternden, jedenfalls kategorialen Dialektik der Innovation, Kommunikation und Prothetik; im Zuge der diversen Kriege, transzendentalen Herbergssuchen, Kopf- und Massenbewegungen, kapitalistischen Systembrüche und sozialen Aufstände – einer »Reise vom Hundertsten ins Tausendste« [1] – griff Robert Musils Diktum aus 1922: »Greif immer bis auf den Stein!« nicht wirklich. Und die Nacht der Unschärfen ist nicht einfach nur (mit einer von Dylan Thomas über King Crimson auf Azzo Kittler gekommenen Sentenz) »starless and bibleblack«. Da glimmen statt dem bestirnten Himmel über und dem moralischen Gesetz in uns oxidierende Phosphordämpfe, Blendgranaten, Bildschirme von Nachtsichtgeräten, glühende Serverfarmen, modernde Bäume im Moor und Feldspate im Widerschein. 

Die alte Ordnung

Grund und Tiefenschichten der neuen Ordnungen lassen sich nachlesen, denn am Anfang von all dem stand der letternweise Buchdruck zur Schaffung von Originalkopien, und das Buch war beim Satz, und der Satz hatte fortlaufende Seitenzahlen. [2] Die materielle Serie ist der Beginn der Instanzen und Referenzsysteme zur Etablierung und Verbreitung der genannten Techniken; deren Ordnungsmuster eröffnen wiederum Scharnierfunktionen und Möglichkeiten der Korrespondenz, denn jede Serie verlangt nach Anschlussfähigkeit. Das Buch steht zwingend für Grenzziehungen und zugleich bereits im Singular aufgrund serieller Gesetzlichkeiten für seinen Plural. 
Sogar die Buchvolumina hatten einmal bis nach Amerika und auf Hoher See Signalwirkung, wenn etwa im »Cetology«-Kapitel von Melvilles »Moby-Dick« die Folio-, Oktav- und Duodezformate der Walkunde dienen: »The classification of the constituents of a chaos, nothing less is here essayed. […] But I have swam through libraries and sailed through oceans; I have had to do with whales with these visible hands; I am in earnest; and I will try [to] to boldly sort them that way. And this ist he Bibliographical system here adopted; and this is the only one that can possibly succeed, for it alone is practicable.« (MD Filet № 32; passim) Unter den Augen des Lesers überleben folgerichtig auch nur zwei: der weiße Wal, Objekt aller Zuschreibungen und Projektionsfläche, und des Leviathans kluger Erzähler. Dieser weiß um die Überlebenstechnik des Weiterschreibens und lässt sich deshalb manche Körperstelle (noch) nicht tätowieren: »to remain a blank page for a poem I was then composing« (MD Filet № 102). Wenn doch einmal alles mit Zeichen bedeckt sein sollte, sind beim Abflensen zum strahlend weißen Wunderblock avant la lettre die medial stets versierten Geister nicht mehr weit (MD Filet № 69) und – wird weiter beschrieben. »[T]he Geat American Novel […] was always imagined to be as solitary and omniseminous as the Great White Whale.« [3]
So entwickelt sich der zutiefst materielle Gedanke vom Buch entlang der Linien und Abfolgen und ließe sich, ausgehend von Walter Benjamins Gedanken: »Geschichte schreiben heißt, Jahreszahlen ihre Physiognomie geben«, [4] für die wesentlichste Serienschaltung der sich irgendwie noch mitmachenden Kulturgeschichte formulieren: Buch lesen heißt, Seitenzahlen ihre Physiognomie zu geben; im Umblättern, in der Handhabung. Doch so strikt diese Ordnung ist, lässt sich in das gedruckte Buch auch schreiben (Das Einschreiben in den Stein, die Rinde, die Haut, das Buch ist wie das Einritzen stets auch Korrespondenz), hier lässt sich annotieren, unterstreichen; manche Palimpseste entstehen.

Verzettelter Gehirnphosphor

Generalstäbler Stumm von Bordwehr, [5] der weder Harpune noch Federkiel, aber dafür »angefangen [hatte], wissenschaftlich Taschenmesser zu sammeln« (MoE I.80), erhält 1913 den Auftrag, Informationen über eine ominöse Parallelaktion zu sammeln, Teil derselben zu werden. Die himmelblaue Weltkugel, »bestehend aus Glück, aus Bedeutsamkeit, aus dem geheimnisvollen Gehirnphosphor innerer Erleuchtung«, (MoE I.80) bedarf der militärischen Intervention, auch wenn das weite Feld der k.u.k. Parallelwelt, auf das der »kleine General« reiten soll, nichts mit einem aus der Erzengel-Prüfung zu tun hat und ihm folglich so fremd ist wie die hier anzuwendenden Strategien. Immerhin steht an der Spitze des Unternehmens Diotima, »diese Antike mit einem wienerischen Plus« (MoE I.46), die alsbald auf seinem Herzen steht »wie Maria auf dem Kopf der Schlange« (MoE I.80). 
Um sich ihr auf Augenhöhe nähern zu können, denn eine »der wichtigsten Bedingungen der Feldherrenkunst ist es, sich über die Stärke des Gegners Klarheit zu verschaffen« (MoE I.100), dringt Stumm von Bordwehr in die Staatsbibliothek ein. Diese ist in ihrer schieren Quantität an Büchern nicht auszulesen, doch er gelangt in das Katalogzimmer, ins »Allerheiligste der Bibliothek«, wo es nichts gibt »wie Kataloge und Bibliographien, so der ganze Succus des Wissens, […] nur Bücher über Bücher: es hat ordentlich nach Gehirnphosphor gerochen« (ibid.) [6] Die Ratlosigkeit wächst, bis ihn ein alter Bibliotheksdiener mit »vom Bücherstaub oder vom Trinkgeldgeschmack« milder Stimme über die geheimen Techniken perfekter Ordnung aufklärt und sein deus ex machina wird: er besorgt ihm jene Bücher, die Diotima sich bestellt hat, bevor sie selbst diese in die Hand bekommt; der General kann fortan mit dem Bleistift in der Hand der Angebeteten Gedanken beiwohnen: »[W]enn ich jetzt in die Bibliothek komme, ist das geradezu wie eine heimliche geistige Hochzeit, und hie und da mach ich vorsichtig mit dem Blei an den Rand einer Seite ein Zeichen oder ein Wort und weiß, daß sie es am nächsten Tag finden wird, ohne eine Ahnung zu haben, wer da in ihrem Kopf drinnen ist, wenn sie darüber nachdenkt, was das heißen soll!« Stumms schreibt sich mittels Marginalia in die Matrix des Unterfangens Parallelaktion ein, das nach der einen großen, zündenden Idee sucht und im Weltbrand enden wird. [7]
Was der eine anhand derselben vorweg durcharbeitet, denkt die andere nach. Die Liebes- und Gedankensteganographie auf der Material- respektive Zeichenbasis des je vorgefundenen, gedruckten Buches bedient sich eines public key; der notwendige private keyeines derart asymmetrischen Verfahrens funktioniert nur unter dem imaginierten Bedingungsgefüge der Parallelaktion und ist somit für Dritte wie den Bibliotheksdiener nicht restlos zugänglich. Zu den vielfältigen und a.a.O. bereits dargelegten »anderenVerwendungsformen des Buches« [8] kommt so noch die des Kassiberformulars; die Wirksamkeit des Vorgehens entscheidet sich über die gebundene Ordnung (ähnlich der terroristischen Zelle, die mit einer Ausgabe des »Moby-Dick« kommunizierte).
Musils Stumm beachtet schließlich auch Techniken der Aufmerksamkeitsökonomie: nur »hie und da« wird (unter der – zwingend zu setzenden – Annahme einer vollständigen Lektüre aller Seiten) markiert oder eine Anmerkung gesetzt. Würde viel oder gar alles unterstrichen, wäre die Relevanz suspendiert und der Weg der Gedanken erneut dem Zufall überlassen. [9] Dies aber würde, wie der Generalstäbler in Weiterführung einer Sentenz Ulrichs (»Geist ist Ordnung, und wo gibt es mehr Ordnung als beim Militär?«, MoE I.85) deutlich macht, ein gewisses Risiko bergen: »Irgendwie geht Ordnung in das Bedürfnis nach Totschlag über.« (MoE I.100) Gehirnphosphor scheint ausgesprochen instabil zu sein.

Ordnung, Spuren & – ein Gedankenstrich

Jede folgende kulturelle Leistung, die mit dem – wesentlich: dreidimensional zu begreifenden Objekt – Buch zusammenhängt (lesen, schreiben, annotieren, kommentieren oder zeichnen und nicht zuletzt der Satz), wird vom medientheoretisch relevanten Ausgang ›Fertigungszusammenhang‹ her geprägt. Unserem heutigen Zustand ist eine Jahrhunderte alte analoge Kulturgeschichte und -technik vorgeordnet. Bindung, fixierte Seitenabfolge, Festlegung von recto und verso, sorgfältige Anwendung von Cetologie und Typografie [10] stehen für das ›Ordnungsprinzip Buch‹. Ähnlich stellt sich die Organisation des Plurals dar: wie schon das notwendige »Beiwerk« der Bücher – Listen, Zettelkästen, [11] Datenbanken, Kataloge, Bibliografien u.a. (der »Gehirnphosphor«) – stellt auch die architektonische Umsetzung in Form einer Bibliothek oder bloß eines Bücherregals auf eine Vorstellung von ›Einheit‹ ab. 
In einer derart institutionalisierten Ordnung ergeben Druck bzw. erste Einschreibung in Verbindung mit der zweiten Einschreibung ein eigenes Amalgam der Zeichen und Bedeutungen: »Du kannst die Sätze, durchstrichen, lesen. Nicht so die Gedankenstriche.« [12] Bereits der 17-jährige Arthur Schnitzler notierte: »Ich möchte alle Philosophie zum Fenster hinausschmeißen, wenn dafür – Ein Gedankenstrich ist nie zu verachten.– ’s war übrigens mehr ein Gefühlsstrich. […].« (08.04.1880) Wie wesentlich eine solche Spur ist (wir lassen Kleists Gedankenstrich aus der »Marquise von O….« draußen), zeigt sich in Freuds Beschreibung des »Moses des Michelangelo«, wenn dessen »Hand in sehr eigentümlicher, gezwungener, Erklärung heischender Weise zwischen den Tafeln und dem – Bart des zürnenden Helden vermittelt.« [13] Nach Marianne Schuller ist hierbei eine Leerstelle markiert: »Nicht ein Gewesenes blitzt auf, sondern der Hinweis, daß es vergangen ist. Oder: daß es fehlt.« [14] Der Gedankenstrich ist – pars pro toto – nur eine von vielen möglichen Spuren, die man im Text manchmal nur in Umkehrung der Spuren zu lesen hat, als wäre der Autor rückwärtsgegangen (Das lernt man im Western, bei Sherlock und auch bei Freud): Auf derselben Seite wie ebenjener Gedankenstrich, im Absatz davor, kommt Freud auf Ivan Lermolieff aka Giovanni Morelli zu sprechen und findet in seiner Lektüre die Psychoanalyse begründet (in einer Bibliothek des Warburgschen Systems stehen die Detektivromane am selben Regal). 
Freud publizierte seinen Essay 1914 anonym; in ebendiesem Jahr hätte der an einem Augusttag 1913 mit einem Verkehrsunfall einsetzende »Mann ohne Eigenschaften« in der Eröffnung des Realschießens enden sollen und beginnen »Die letzten Tage der Menschheit« mit der Ausrufung einer »Extraausgabee ―!«. Diese Anheischung wird in der Bürokratie der Kriegspressequartiere Teil eines Medienverbunds völlig neuer und immer schnellerer Zuschnitte; in diesen Tagen und Jahren gelangt der Prolog der immer umfassenderen digitalen Revolution zur Aufführung, die zwar die meisten Möglichkeiten des gedruckten Buches nicht transformieren wird – aber neue Spielräume schaffen sollte. 


[1] Robert Musil: Das hilflose Europa oder Reise vom Hundertsten ins Tausendste. In: Ders.: Gesammelte Werke Bd. 8. Hg. v. Adolf Frisé. Reinbek 1978, S. 1075–1094. (Folgezitat S. 1085.)
[2] Darum geht es unter dem Strich: ohne materieller medialer Grundlage ist systematisiertes Wissen, sind Korrespondenzen und folglich Kulturerscheinungen kaum zu denken. (Cf. etwa Peter Burke: Papier und Marktgeschrei. Die Geburt der Wissensgesellschaft. Aus d. Engl. v. Matthias Wolf. Berlin 2001 / Ders.: Die Explosion des Wissens. Von der Encyclopédie bis Wikipedia. Aus d. Engl. v. Matthias Wolf unter Mitarbeit von Sebastian Wohlfeil. Berlin 2014.)
[3] Lionel Trilling: Art and Fortune, 1948 [zit. nach: Carlos Spoerhase: Linie, Fläche, Raum. Die drei Dimensionen des Buches in der Diskussion der Gegenwart und der Moderne (Valéry, Benjamin, Moholy-Nagy). Göttingen 2016, S. 56; S. 57ff. handelt dann mehrfach von der Analogie des Walfischs in Bezug auf umfangreiche Bücher mit Totalitätsanspruch.
[4] Walter Benjamin: Das Passagen-Werk. Gesammelte Schriften Bd. V.1. Hg. v. Rolf Tiedemann. Frankfurt/Main 1991, S. 595.
[5] Musils Stumm von Bordwehr, dem Karl Kraus in den »Letzten Tagen der Menschheit« die Figur des Generalobersten und Blutsäufers (vornehmlich anvertrauter Mannschaften) Pflanzer-Baltin widmete; jener Pflanzer-Baltin, der nach 1918 beim prominent besetzten Armeleuteessen à la bonne heure der Eugenie Schwarzwald, neben Robert Musil zu sitzen kam, damit er nicht neben dem Rotgardisten Egon Erwin Kisch Platz nehmen muss. Ein Pflanzer-Baltin, dem das heitere »Rrtsch – obidraht!« ebenso leicht von der Zunge ging wie den meisten anderen Hyänen Kraus’. (Grundlegend zur Frage von Enthauptungen cf. Michael Rohrwasser: Danton’s Tod, Moskau 1937 und die Guillotine. In: Enttäuschung und Engagement. Zur ästhetischen Radikalität Georg Büchners. Hg. v. Hans Richard Brittnacher u. Irmela von der Lühe. Bielefeld 2014, S. 83–112.)
[6] Als Militär wird Stumm von Bordwehr mit den giftigen weißen Phosphor gemeint haben, dessen Dämpfe bei Oxidation zur Chemolumineszenz neigen, dem Leibniz ein Gedicht widmete und der sich hervorragend für Brandbomben eignet; cf. Stefan Rieger: Phosphor. In: Bunte Steine. Ein Lapidarium des Wissens. Hg. v. Benjamin Bühler u. Stefan Rieger. Berlin 2014, S. 140–153.
[7] Zu deren Endspiel cf. Walter Fanta: Krieg. Wahn. Sex. Liebe. Das Finale des Romas »Der Mann ohne Eigenschaften« von Robert Musil. Klagenfurt 2016.
[8] Cf. Michael Rohrwasser: Kleines Lexikon der anderen Verwendungsformen des Buches. In: Thomas Eder, Samo Kobenter, Peter Plener: Seitenweise. Was das Buch ist. Wien 2010, S. 53–78.
[9] Camus notiert im April 1939 eine Warnung vor allzu dicht gesetzten Markierungen: »… Wie jene Bücher, in denen zu viele Stellen mit Bleistift angestrichen sind, als daß man vom Geschmack und dem Geist des Lesers eine gute Meinung haben könnte.« (Albert Camus: Tagebücher 1935–1951. Reinbek: 1989, S. 80).
[10] Roland Reuß: Die Mitarbeit des Schriftbildes am Sinn. Das Buch und seine Typografie in Zeiten der Hypnose. In: Neue Zürcher Zeitung v. 3.2.2011, S. 17. Cf. weiters: Roland Reuß: Die perfekte Lesemaschine. Zur Ergonomie des Buches. Göttingen 2014.
[11] Der Zettelkatalog ist eine der Ordnung des Buches (Arno Schmidt, Walter Kempwski et al.) vorangestellte Strukturierungsleistung. Der Zettelkatalog präformiert mit seinem schier unendlichen Angebot an Ordnungsvarianten, aus denen sich auch die je eigene, neue bilden lässt, jenen Ordnungszusammenhang, der die Nutzung eines Buch vorbildet. Cf. grundsätzlich Markus Krajewski: Zettelwirtschaft. Die Geburt der Kartei aus dem Geist der Bibliothek. Berlin 2002; cf. weiters: Hans Petschar, Ernst Strouhal, Heimo Zobernig: Der Zettelkatalog. Ein historisches System geistiger Ordnung. Wien, New York 1999.
[12] Roland Reuß: Lesen, was gestrichen wurde. Für eine historisch-kritische Kafka-Ausgabe. In: Frank Kafka. Historisch-Kritische Ausgabe sämtlicher Handschriften, Drucke und Typoskripte. Einleitung. Hg. v. Roland Reuß unter Mitarbeit v. Peter Staengle, Michael Leiner u. KD Wolff. Frankfurt/M. 1995, S. 9–21, hier S. 21.
[13] Sigmund Freud: Der Moses des Michelangelo. In: Ders.: Gesammelte Werke Bd. 10: Werke aus den Jahren 1913–1917. Frankfurt/M. 1999, S. 171–201, hier S. 185.
[14] Marianne Schuller: Bilder – Schrift – Gedächtnis. Freud, Warburg, Benjamin. In: Raum und Verfahren. Interventionen v. Aleida Assmann u.a. Hg. v. Jörg Huber u. Alois Martin Müller. Basel, Frankfurt/M. 1993, S. 105–125, hier S. 109.